Pressestimmen zum Bratschisten
Conrad Zwicky
Conrad Zwicky bestätigte sich als in Intonation, Tonkultur und Expressivität unangefochten souveräner Violaspieler...
("Der Bund")
...Conrad Zwicky brachte die Suite für Bratsche von Reger mit technischer Sicherheit und vollem, warmem Ton und reichen dynamischen Abstufungen zu schönster Wirkung...
Gleich zu Beginn fesselte Conrad Zwicky die Zuhörer mit dem warmen Klang seines Instrumentes. Man bewunderte die Kunst seiner Bogenführung, die seiner Phrasierungen, die Lebendigkeit ...
(Luzerner Tagblatt)
Conrad Zwicky versah den anspruchsvollen solistischen Part (Violakonzert Chr. Bach-Casadesus) mit einem vollblütigen Ton und mit verhaltener Glut, die packte. Ein hohes Mass an Virtuosität bewies er ganz besonders in der schwierigen Kadenz im Finalsatz. Wer dächte dabei, dass dieser auf der Viola so versierte Solist ebenso als Organist tätig ist?
(Stadtanzeiger Kloten). |
Pressestimmen zum Organisten/Cembalisten
Conrad Zwicky
Könner am Königsinstrument
(Bote der Urschweiz)
...Der Organist Conrad Zwicky wuchs über sich hinaus mit seinem beseelten Spiel und der virtuosen Technik... (Luzerner Tagblatt)
Zwicky ist ein vorzüglicher mit Temperament und handwerklichem Geschick gesegneter Musiker...
(Basler Zeitung)
...Hier muss die grossartige Cembalocadenz erwähnt werden, die Conrad Zwicky meisterhaft und der Stimmung des Satzes so absolut entsprechend interpretierte; das will sagen: die Virtuosität verleitete ihn nicht dazu, zu schnell und zu zackig zu spielen und so das Wehmütige des Satzes zu übertönen oder zu zerstören. .....
(Thalwiler Anzeiger)
...Conrad Zwicky an der Orgel erbrachte technisch und interpretatorisch grossartige Leistungen...
(Luzerner Tagblatt)
Conrad Zwicky spielt die richtungsweisenden Werke in aparten Registerkombinationen, geschmeidig und mit sensibler Agogik. (Der Bund)
Zwickys agogisch unprätentiöses Spiel, mit sicherem Gespür für Spannungsverläufe, führt zu überzeugenden Interpretationen. (Neue Zürcher Zeitung)
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Aus der Besprechung der Uraufführung des Duos von Zwicky (Engadiner Nachrichten):
"Der in Basel geborene Conrad Zwicky (*1946), im instrumentalen Bereich sowohl als Bratschist wie als Organist bestens bekannt, hatte für die beiden slowakischen Künstler eigens ein Duo für Violinen geschrieben, das an diesem Abend (im Beisein des Komponisten) - uraufgeführt wurde. Auch mit diesem Werk war wieder Virtuosität par excellence zu vernehmen, zudem - dem heutigen Zeitgeist entsprechend - viel Dissonanz, markante Akzente, fahle, obertonlastige Klänge und abrupte Stimmungswechsel ("Danse bizarre"). Die brillant vorgetragene Komposition begeisterte vollauf eine - sonst nicht immer den modernen Klängen geneigte Hörerschaft, und zweifelte nicht an, dass Zwickys Duo die Musikliteratur an diesem Abend um ein hochinteressantes Werk bereichert hat."
Schweizer Musikzeitung (Nr.3 / März 2004, aus dem Französischen übertragen)
Betörende Musik
Conrad Zwicky ist ein Musiker von einer Vielseitigkeit, die in unserer Zeit, wo überall Spezialisierung verlangt wird, selten geworden ist: In bester Tradition der Kapellmeister des 17. und 18. Jahrhunderts komponiert, dirigiert und unterrichtet er und spielt mehrere Instrumente. Sein Stil ist, ohne banal zu sein, klar und seine Werke sind geschrieben, um beim ersten Hinhören verstanden und geliebt zu werden. Markante Ostinato-Rhythmen voll Temperament sind ein charakteristischer Zug seiner musikalischen Sprache; als Kontrast überlagern oder folgen gut geführte Melodien, die sich mit ihren Harmonien in einem erweiterten tonalen Raum bewegen.
Bartók und Schostakowich, die von Zwicky bewunderten Vorbilder, sind allgegenwärtig, gelegentlich scheinen Prokofiew und Hindemith durch. Jeder Satz hat seinen eigenen Charakter in den bewährten Schemen der klassischen Formen (Allegro - Lento - Scherzo - Vivace) - eine klare Orientierung für den Zuhörer. Die Erfahrung des Komponisten als Interpret und Pädagoge zeigt sich auch darin: Jedes Instrument wird seinen Möglichkeiten und seinem Charakter entsprechend behandelt, die technischen Schwierigkeiten sind überwindbar, sogar für fortgeschrittene Amateure. Das Resultat ist eine Musik, die gut klingt" und die jedes Streicherensemble auf sein Programm setzen kann - mit Gewissheit für guten Erfolg.
Die am meisten gelungenen Stücke der CD sind vielleicht die Orchester-Etüden durch die überzeugende Knappheit. Die Aufnahme des Ensembles ist gelegentlich etwas getrübt durch zu scharfen, zu prägnanten Streicherklang (trotzdem ein besonderes Lob für Petr Sklenka) und die verschiedenen Register lassen manchmal Homogenität vermissen. Und doch: Diese CD empfiehlt sich als gute Begegnung eines Kompositionsstiles, der Aufmerksamkeit verdient.
Pierre-Alain Chaot (Trad. Wiediscon)
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